Ein Roadtrip durch Europa!

Es ist Sommer und der ist bis jetzt auch noch deutlich besser, als in den letzten Jahren! Die Sonne scheint gefühlt die ganze Zeit, es ist warm und Corona drängt sich auch nicht so auf, wie in den letzten Jahren. Natürlich hat die Welt nun wieder ganz andere Probleme und was für uns Autoliebhaber ganz besonders bitter ist: der Sprit ist schweineteuer. Wer allerdings die ca. 30ct mehr pro Liter verschmerzen kann, der kann sich ja überlegen, ob er das schöne Wetter nutzt, sich hinter das Steuer seines Wagens klemmt und einen Teil des Kontinents bereist.

Natürlich ist jetzt die Frage, welchen Teil man eigentlich sehen möchte. Man kann nach Norden fahren und Island, Norwegen, Schweden und so weiter besichtigen oder man fährt in den Süden bzw. den Westen mit Frankreich, Spanien und Italien. Da es nordwärts kälter wird und ich persönlich so lange es geht die warmen Temperaturen auskosten möchte, entscheide ich mich für eine Route in die wärmeren Teile Europas. Spanien lassen wir in diesem Fall aus und genehmigen uns einen Mix aus Hauptstadtbesichtigung und dem genießen der Landschaft und der Wärme.

Übrigens werden wir über 4.000km unterwegs sein bei diesem Roadtrip und sollte dementsprechend vorbereitet sein. Gerade in anderen Ländern als Deutschland folgen auf Geschwindigkeitsüberschreitungen drakonische Strafen. Die Saphe Radarwarner besitzen eine Datenbank mit Blitzern aus ganz Europa. Ihr habt noch keinen? Hier könnt ihr einen kaufen. Zusätzlich gibt es den 15% Rabattcode „philips15“.

Der Start befindet sich in unserer eigenen Hauptstadt – Berlin. Ein bunter Mix aus den verschiedensten Kulturen, diverse Museen, Galerien, Schlösser,… Es gibt nichts, was es nicht gibt. Wie viel Zeit man in welcher Stadt verbringt bleibt übrigens jedem selbst überlassen. Genug zu sehen gibt es überall.

Von Berlin machen wir uns auf nach Amsterdam. Einmal quer durch Deutschland dauert die Fahrt in etwa 7 Stunden. Das lohnt sich aber. Denn Amsterdam ist nicht nur eine wunderschöne Stadt, man ist auch schnell am Meer. In Amsterdam gibt es des Weiteren super Käse, interessante Museen, ein eigenes Madame Tussauds und man kann eine Grachtenfahrt machen. Das ist eine Fahrt mit einem Boot durch die Kanäle der Stadt. Die dauert in etwa eine Stunde und eröffnet einen völlig neuen Blickwinkel auf Amsterdam.

Die wunderschöne Stadt Amsterdam

Jetzt geht es weiter über Brüssel in Belgien nach Luxembourg. In Brüssel kann man sich das Atomium anschauen, den großen Markt am Rathaus für den ich als ambitionierter Hobbykoch besonders viel übrig habe und die Figur Manneken Pis. Durch Luxembourg ist man schnell durch. Aber hier gibt es wunderschöne mittelalterliche Anlagen, die man sich unbedingt anschauen sollte.

Das Atomium in Brüssel

Jetzt fahren wir Richtung Westen in die Stadt der Liebe – Paris und sind damit in der Hauptstadt Frankreichs. Der Eifelturm sowie das Louvre sind definitiv Adressen, die man nicht auslassen sollte. Aber Paris hat auch ohne diese beiden Sehenswürdigkeiten so viel zu bieten, dass man problemlos mehrere Tage dort verbringen kann – und wenn man nur durchschlendert.

Das Louvre

Damit sind wir mit den Hauptstädten am Ende und widmen uns der „Genießerroute“. Dazu bleiben wir noch in Frankreich und fahren nach Marseille, um von dort aus an der Côte d’Azur entlang Richtung Italien zu fahren. Wenn man sich Zeit lässt, die Route genießt und jede der acht Städte entlang der Route bis Menton mitnimmt, kann man hier wunderschöne acht Tage verbringen.

Beginnen wir mit Marseille. Die älteste Stadt Frankreichs hat neben dem alten Hafen und der Basilika auch einen wunderschönen Naturpark mit perfekt türkisem Wasser zu bieten. Danach geht es weiter über Toulon nach Hyéres, weiter nach Saint-Tropez und Cannes, dann nach Nizza und schließlich in das erwähnte Menton. Alles wunderschöne Städte an einer wunderschönen Küste, in denen es viel zu sehen gibt.

Marseille

Da wir uns für unseren Roadtrip unseren Jahresurlaub genommen haben und richtig was sehen wollen, fahren wir jetzt von Menton aus die paar Meter über die Grenze und befinden uns in Italien. Da es auf die ersten Meter keine großen Sehenswürdigkeiten gibt, halten wir uns eine Weile an der Küste, fahren einmal ums Eck und sind in Florenz. Hier könnte man wieder Tage verbringen und die Zeit genießen, solange man sich für Renaissancearchitektur begeistern kann. Viele Kirchen, viele Plätze und das Museo Galileo gehören zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten. Wenn man darauf nicht steht, kann man sich in einem der zahllosen Cafés oder Restaurants den Bauch vollschlagen.

Ein Blick über Florenz

Wenn man von Florenz genug hat, geht´s weiter nach Rom und da muss ich meine Aussage von vorhin zurücknehmen, denn Rom ist ja auch eine Hauptstadt. Zu Rom muss ich nicht viel sagen, denn hier gibt es wenigstens so viel zu sehen, wie in Paris. Das Kolosseum, der Trevi Brunnen, der Zirkus Maximus und und und. Der Vatikan ist dabei ein besonderes Highlight – gerade was Architektur angeht.

Das berühmte Kolosseum in Rom

Von hier aus geht es an den Endspurt – wir fahren nach Neapel, weiter zum Vesuv, der die antike Stadt Pompeji damals im wahrsten Sinne des Wortes in Schutt und Asche gelegt hat und von hier aus an die Amalfiküste. Hier liegt Salerno, eine Stadt welche auf ein römisches Militärlager zurückgeht. Einen Katzensprung Richtung Westen liegt der namensgebende Ort für die Küste – Amalfi. Dieser ist landschaftlich wunderschön zwischen den Felsen gelegen und befindet sich neben dem kleinen, ehemaligen Fischerdorf Positano. Nirgendwo findet man mehr Flair als an diesem Ort. Ein kleines italienisches Dorf, wie es im Buche steht mit engen Gassen, alten Häusern, einfach wunderschön. Die letzte Station an der Amalfiküste ist Sorrent. Hier befinden sich die schwarzen Steilklippen, die vulkanischen Ursprungs sind und wirklich beeindruckend aussehen.

Die schwarzen Klippen von Sorrent

Wir haben es geschafft und müssen jetzt nur wieder zurück nach Deutschland. Auf dem Nachhauseweg nehmen wir noch den Gardasee mit und fahren mit dem Schiff die ganzen kleinen Orte ab, die an ihm liegen. Vielleicht üben wir etwas Windsurfen, gehen ein bisschen ins Wasser, essen eine Pizza und fertig ist unser Roadtrip.

Der Gardasee
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