Wie berechne ich meine Getriebeübersetzung?

Für den Normalverbraucher sind Berechnungen von Bauteilen am Kraftfahrzeug vollkommen irrelevant. Wozu auch? Ich kaufe, ich fahre, ich verkaufe. Das war´s. Selbst Tuningmaßnahmen am Auto erfordern keine Berechnungen, da diese ja bereits von den Leuten durchgeführt wurden, die die erforderlichen Tuningteile konstruiert haben. Allerdings sollte man trotzdem, um des reinen Pioniergeistes willen, oder auch nur weil man eventuell gerne mal der Klugscheißer ist wissen, wie man einige Dinge am Auto berechnet. Fangen wir heute mit der Übersetzung des Getriebes an.

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Aufladungskonzept 6: Diesel mit dreifach Frischluft

Porsche ist berühmt für seinen sägenden 6-Zylinder Boxer, Audi für seinen fauchenden 5-Zylinder, AMG für seinen amerikanisch-bollernden V8 und BMW für seine Reihensechszylinder. Seit jeher gehören diese Aggregate aus München zu den konzeptübergreifend besten Motoren, die es überhaupt gibt. Ich werde niemals den wunderschönen 528i E39 meines Vaters vergessen, der mich schon als kleiner Junge mit seinem herrlichen Sound verzauberte, den so nur die Sechszylinder von BMW können und den man unter tausend anderen Motoren sofort erkennt. Aber nicht nur die alten Saugmotoren sind fantastische Ingenieurleistungen, sondern auch die neuen Turbomotoren, wie etwa der nahezu perfekte S55-Motor aus dem BMW M4 . Sparsam und dennoch kräftig sind die Diesel, die mit Drehmoment und für Diesel eigentlich untypischer Drehfreude glänzen. 2012 setzte BMW zur Perfektionierung dieser Charakteristik insgesamt drei Turbolader in einen 5er ein und baute somit den ersten Serientriturbo der Welt. Wie das funktioniert und ob es einen wirklich großen Unterschied zu den auch schon hammermäßigen Biturbomotoren macht, schauen wir uns jetzt an.

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Alles zum Thema Bremsen – Einleitung: eine kurze Geschichte der Bremse

Es gibt zwei Arten von Menschen auf der Welt: diejenigen, die das Auto als reines Fortbewegungsmittel sehen und die die das nicht tun. Bei der zweiten Art kommt es aufgrund dieser mehr oder minder ausgeprägten Leidenschaft häufig vor, dass das Auto getunt wird. Dabei sind die drei „F“s wahrscheinlich am weitesten verbreitet – Fahrwerk, Felgen, Folie. Viele verpassen dem Auto dann auch noch mehr Leistung, wobei der wichtigste Teil aber auf der Strecke bleibt – die Bremse. Dieser möchte ich eine neue Artikelreihe widmen, in der alles behandelt wird, was der autobegeisterte Durchschnittsbürger über dieses Thema wissen sollte. Fangen wir als Einleitung mit einem kurzen geschichtlichen Abriss an.

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Entwicklung von Rennfahrzeugen: Einleitung

Als echter Autofan muss man den Rennsport lieben. Warum? Weil er die Destillation aller Leidenschaften bildet, die das Automobil auf uns auswirkt. Hier geht es nicht um Komfort, ein hübsches Entertainmentsystem, oder um elektrisch verstellbare, bequeme Ledersessel. Nein. Hier geht es um das Können der Fahrer und um die Leistung, den Erfindergeist, die Qualität und den Grips der Ingenieure, die seinen Arbeitsplatz zusammenzimmern. Inzwischen aber weicht auch der Rennsport etwas auf. Gibt es doch seit einiger Zeit Fahrassistenzsysteme in den Fahrzeugen, die die Fahrer nach Lust und Laune einstellen können und inzwischen sogar Klimaanlagen in einigen Boliden. Darum kümmern wir uns aber weniger. Wir schauen uns klassische Punkte der Rennwagentechnik an. „Entwicklung von Rennfahrzeugen: Einleitung“ weiterlesen

Trocken- und Nasssumpfschmierung

Mit dem Öl an sich sind wir jetzt fertig. Wir kennen den Begriff Viskosität, wir wissen, was es mit der SAE-Angabe auf sich hat und was es bringt, Leichtlauföle in den Motor zu kippen. Die einzige Frage, die es nun noch zu beantworten gilt ist die, wie das Öl an die Stellen des Motors kommt, an denen es benötigt wird.
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Alles zum Thema Motoröl – Teil 3 – Leichtlauföle und ob sie etwas bringen

Es ist eines der umstrittensten Themen, wenn es um Motoröl geht. Leichtlauföle. Wozu sind sie gut? Bringen sie wirklich was? Was haben sie für Vorteile, was für Nachteile? Und können sie erstere nur bei Hochleistungsmotoren ausspielen, oder auch bei kleinen Standardmotoren wie einem 1,4 oder 1,6 Liter Aggregat? Da wir nun mit der Viskosität und der SAE-Angabe alles Wissen beisammen haben, das wir benötigen, bringen wir doch mal Licht ins Dunkel. „Alles zum Thema Motoröl – Teil 3 – Leichtlauföle und ob sie etwas bringen“ weiterlesen

Alles zum Thema Motoröl – Teil 2 – SAE-Angabe und Mehrbereichsöle

Nun, nachdem wir mit Teil 1 und der Viskosität fertig sind, uns sozusagen den Grundstock angeeignet haben, können wir uns um die Bezeichnung von Motoröl kümmern. In so gut wie jeder Ölbezeichnung steckt die sogenannte Viskositätsklasse der Öle. Seit 1911 werden diese festgelegt und unterteilen Öle in Klassen unterschiedlichen Fließverhaltens. „Alles zum Thema Motoröl – Teil 2 – SAE-Angabe und Mehrbereichsöle“ weiterlesen

Alles zum Thema Motoröl – Teil 1 – Viskosität

Solange ich diesen Blog betreibe, beschäftige ich mich damit, euch die Funktion von Autos im Allgemeinen und die Funktion ihrer Bestandteile im Besonderen vorzustellen und zu erklären. Wenn ihr meinen Blog bis jetzt aufmerksam gelesen habt wisst ihr, wie Turbolader den Ladedruck regulieren, wie ein Motorblock aufgebaut ist und vieles mehr. Auf eine Sache bin ich bis jetzt aber noch nicht eingegangen und zwar auf eine sehr Wichtige. Denn fest steht: Damit all diese Teile ihre Funktion erfüllen können, ohne dass sie in rasanter Schnelle den Geist aufgeben, müssen sie geschmiert werden. Diese Aufgabe übernimmt das Motoröl, eines der elementarsten Grundbausteine, wenn man bewegliche Teile hat, die auch beweglich bleiben sollen. Um diese wichtige Rolle zu würdigen, starte ich jetzt die Reihe: „Alles zum Thema Motoröl“. Los geht´s mit der Viskosität. „Alles zum Thema Motoröl – Teil 1 – Viskosität“ weiterlesen