Einführung: Autos zum Driften

Schon wieder ne neue Rubrik? Ja. Ich bin umtriebig, hab massig Ideen und manche müssen einfach raus. Nach meinem jüngsten Rallyeerlebnis gebe ich zu: Ich hab Bock auf ein Driftauto. Kann ich Driften? Ich hab so meine Momente. Leider bin ich niemand, der mal schnell das Auto quer stellt und anschließend den Drift auch kontrolliert halten kann. Würde ich gerne so jemand sein? Na klar!

Wer würde das auch nicht wollen? Es gibt natürlich Driftkurse, bei denen man genau das beigebracht bekommt. Als Student bin ich allerdings nicht flüssig genug, um mir einfach mal so etwas leisten zu können. Sofern ich keine Niere verkaufe, versteht sich.
An dieser Stelle vielleicht ein kleiner Aufruf: Wenn das irgendjemand liest, dem mein Blog gefällt und driften kann, am besten sogar einen Driftkurs anbietet und so ein Training springen lassen möchte, ich wäre sehr dankbar. Vielleicht hab ich ja Glück.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Nach dem oben erwähnten Erlebnis schaue ich in letzter Zeit verstärkt nach Autos, mit denen man gut ins Driftgeschäft einsteigen könnte. Ich habe viel recherchiert und allmählich kam mir die Idee: Wieso nicht einfach meine „Erfahrungen“ und mein angeeignetes Wissen mit euch teilen?gt86

Auf was kommt es denn bei einem Driftauto an? Heckantrieb, versteht sich. Es gibt kaum ein Auto mit Allradantrieb am Markt, der es dem Fahrer erlaubt wirklich quer zu fahren. Die Autos, bei denen das doch geht, sind dann meistens sowieso so teuer, dass sie sich als Kandidaten für diese Artikelreihe grandios disqualifizieren.
Wir halten also fest: Wir brauchen Heckantrieb. Was noch?

Ein Sperrdifferential wäre definitiv von Vorteil. Auch wenn es kein Muss ist. Warum? Ein normales Differential verteilt die Kraft stets zum Rad mit dem geringsten Widerstand.
Beispiel: Man ist leicht von der Straße abgekommen und ein Rad der antreibenden Achse hängt in der Luft. Man wird keinen Millimeter vor oder zurück kommen. Warum? Das Rad, welches in der Luft hängt, hat so gut wie keinen Widerstand. Es wird also die gesamt Kraft an dieses Rad geleitet. Moderne ESP Systeme bremsen gezielt dieses Rad ab und so wird mehr Kraft auf das andere Rad geleitet. Funktioniert aber nicht wirklich gewinnbringend. Vor allem, weil es mit einem großen Bremsenverschleiß einher geht.

Das ist auch der Grund, warum es viele Geländewagen erlauben, das Differential zu sperren. So wird (bei 100% Sperrwirkung) die Achse sozusagen starr und beide Räder drehen sich mit identischer Geschwindigkeit. Jetzt ziehen wir den Bogen wieder zurück zum Driften. Bei normaler Fahrt drehen sich die Räder dank Differential unterschiedlich schnell. Das ist logisch und sollte auch so sein. Schließlich legen die kurveninneren Räder eine kürzere Strecke zurück, als die Kurvenäußeren. Wenn das Differential nun die Achse sperrt, drehen sich beide Räder gleich schnell. Die Folge: Das Auto bricht aus und lässt sich bestenfalls auch super im Drift halten. Natürlich ist nicht immer ein zu 100% sperrendes Differential notwendig. Es reicht auch weniger. Klassische Sperrdifferentiale kommen mit 25-40% Sperrwirkung daher. Das reicht für unsere Zwecke vollkommen aus.

Leute, die sich ein Driftauto bauen, halten es auch oft für eine gute Idee, das Differential zuzuschweißen. Klappt auch super, solange man nur quer fahren will. Im öffentlichen Straßenverkehr kann es mit steigender Geschwindigkeit allerdings zu größeren Problemen kommen. Selbst kleine Kurven müssen quer durchfahren werden, weil man schlicht und einfach keine andere Möglichkeit hat.diffgeschweißt

So viel zur Technik. Nicht so umfassend wie sonst, aber dafür sind wir ja auch in der falschen Rubrik, nicht wahr? Der Vorgang hier wird der Gleiche sein, wie auch bei den schnellen Karren unter X€: Ich stelle euch ein Auto vor, dazu gibt´s eine Kaufberatung und eine Empfehlung für eine Leistungssteigerung bzw. wie man es möglichst driftwillig umbauen könnte. Dazu gehören auch eine nette Innenausstattung und entsprechende technische Veränderungen. Falls ich demnächst selbst zu einem Spaßbringer komme, lasse ich euch daran natürlich auch teilhaben.

Advertisements

Ein Kommentar zu „Einführung: Autos zum Driften

  1. Ja ein Heckantrieb ist ein absolutes muss für jeden Drifter. Ich hatte es eine Zeit lang man mit einem Vorderantrieb und einer Handbremse versucht, jedoch war das nicht so toll. Ja ihr habt recht. Ein Sperrdifferential in Kombination mit einem Heckantrieb machen das Driften für jeden Fahrer angenehmenr

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s