Zu Besuch bei „Big Boost Burger“ | JP Performance

Wer die meisten Artikel meines Blogs gelesen hat, oder vielleicht sogar schon seit Beginn an mit dabei ist, wird höchstwahrscheinlich früher oder später über den Artikel Zu Besuch bei „JP Performance“ gestolpert sein. Wer den Artikel nicht kennt, kann ihn gerne jetzt kurz lesen, wer darauf keine Lust hat, hier die Kurzfassung: Mein bester Freund hatte sich einen Seat Leon gekauft und wollte ihn bei JP chippen lassen. Er hat mich gefragt, ob ich mitkommen möchte, ich sagte: „ja“. Bei einem Gespräch mit JP hab ich ihn wohl etwas vor den Kopf gestoßen. Am Ende war aber alles wieder gut.
Nun bin ich wieder mit meinem besten Freund in die Dortmunder Region gefahren. Vor gut zwei Wochen hat er den Seat verkauft und ist jetzt mit einem Caddy Maxi etwas gemütlicher unterwegs (man wird ja auch nicht jünger). Jedenfalls haben wir diesen Caddy Maxi abgeholt und da es direkt auf dem Weg lag und wir ohnehin Hunger hatten, machten wir natürlich einen Abstecher zu „Big Boost Burger“.

Die Einzelheiten der Fahrt und des Kaufs erspare ich euch jetzt. Ich gehe sowieso davon aus, dass sich niemand dazu entschlossen hat diesen Artikel zu lesen, weil er etwas über den Kauf eines Caddy Maxi in Erfahrung bringen wollte. Wenn es so jemanden doch geben sollte, der soll mir bitte eine Mail schreiben. Ich werde dann einen Kaufberatungsartikel vorbereiten. Nun wirklich zu den Burgern.

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Ort des Geschehens: Klönnestraße 94, Dortmund.
Zeit: Mittwoch, 14 Uhr
Parkplatzsituation: schwierig

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Nein, im Ernst. Der Parkplatz vor dem Gebäude war ziemlich voll. Mit Mühe und Not ergatterten wir noch zwei halbwegs legale Parkplätze, die aber eher aus der Kategorie „Behelfslösung“ kamen.
Im Gebäude selbst empfing uns eben jene Musik, die man aus den Videos von „JP Performance“ kennt. Für einen Treffpunkt für Autofans und gleichzeitig hippem Restaurant war die Lautstärke perfekt. Man kann sich problemlos unterhalten und fühlt sich dennoch immer an die Videos erinnert, vielleicht sogar als ein Teil davon. Dies macht einem auch immer wieder bewusst, wo man sich eigentlich befindet, sollte man dies, beim Genuss eines Burgers, einmal vergessen.
Das Innere des Gebäudes ist relativ düster gestaltet. Grauer Boden, graue Wände, graue Heizkörper. Das stört keineswegs, länger als 1-2 Stunden würde ich mich dennoch nicht gerne hier aufhalten. Vielleicht ist gerade das aber auch gewollt, um die Massen an Fans, die gerade zu den Stoßzeiten anscheinend astronomische Ausmaße annehmen, auch irgendwann aus ihrem ganz persönlichen Mekka raus zu kriegen.

Natürlich standen auch wieder einige von JP´s Autos zur Zierde im Gebäude. Beim Reinkommen schaute uns der 964 aus seinen großen Augen an, links neben uns wartete der Mustang tief geduckt auf neue Gäste. Auch alle drei Nissan GTR´s (R32, R34, R35) waren anwesend. Am großen Fenster kurz vor dem Shop und mit Absperrband vor den Händen der „muss anfassen“-Fraktion geschützt stand der, bzw. einer der M6 GT3 von ROWE Racing. Rechts neben der Eingangstür war, etwas allein, der E36 abgestellt und dahinter im Prüfstandsraum befand sich der M2.

Folgt man dem Weg nach rechts, geht es um die Ecke zum Billiardtisch. Man erhält hier gegen einen Pfand an der Burgerkasse die Utensilien zum bespielen. Faszinierend zu sehen war die Scheibe, die den Besucherbereich vom Prüfstandsraum trennt. Bei genauerem Hinsehen finden sich massig Handabdrücke und Fettflecke auf dieser. Wer nun denkt, diese kommen von Kindern, der irrt. Anscheinend bekommt man in den Videos nicht annähernd einen Eindruck davon, wie sehr sich die Besucher an dieser Trennvorrichtung die Nase platt drücken. Hinter dem Billiardtisch befinden sich übrigens noch die Toiletten. Nur als kleine Info am Rande.

Jetzt aber wirklich zur Hauptsache: Den Burgern. Zur Auswahl stehen 9 Kreationen. Vom klassischen Hamburger bis hin zum aufwendigen Nacho-Burger ist alles dabei. Die Preise erstrecken sich von 5,40€ für den Veggie Burger bis hin zu 9,40€ für den eben erwähnten Nacho-Burger. Toppings, Beilagen und Getränke gehen extra. Der Witz an der Sache sind die Namen, die jedem Burger gegeben wurden. Ein Hamburger wird mit „Serienausstattung“ bezeichnet. Ein Bacon-Burger ist eine „Stage 2“ und der Veggie Burger ist, wie soll´s auch anders sein, „Boostless“. Nach dem Bezahlen erhält man Becher, sodass man sich schon mal mit einem Softdrink versorgen kann und einen kleinen Zettel mit der Bestellnummer. Je nach Nummer steht auf dem Zettel auch eines von JP´s Autos. Wir hatten den Lexus RC F.

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Mein Kumpel und ich entschieden uns jedenfalls beide für eine Stage 2 im Menü mit einem Getränk und Pommes. Macht 7,90€ für den Burger und 4,xx€ für den Zuschlag als Menü. Vor uns in der Schlange standen 5 Menschen. Hier war dann der Moment gekommen, in dem ich verstand, warum die Wartezeiten, besonders am Anfang so exorbitant lang waren. Wir warteten nach der Bestellung 10 Minuten auf unser Essen. An sich kein Thema, für ein „Fast Food“-Restaurant aber etwas zu lang. Halb so wild, denn schließlich überzeugt das Produkt. Wenn die Bude allerdings voll ist und 100 Bestellungen zwischen einem und seinem Burger liegen, muss derselbe aber auch einen Geschmacksorgasmus nach dem anderen hervorrufen, um die entsprechende Wartezeit auch zu rechtfertigen. Zumindest für mein Empfinden. Aber tut er das auch?

Ich war gespannt. Neben der Ausgabe konnte man sich noch mit Mayo oder Ketchup für seine Pommes versorgen. Ich esse Pommes lieber „pur“ und so kann ich nicht berichten, ob diese beiden in irgendeiner Form besonders schmeckten. Auf zum Tisch. Der Burger sah sehr ansprechend aus, das Auge isst ja auch mit. Also ein erster deftiger Bissen und..super Burger. Das Zusammenspiel des australischen Rindfleisches zusammen mit dem wirklich ausnehmend guten Burgerbrötchen, sowie dem krossen Speck und der Burgersauce rief eine kleine Geschmacksexplosion hervor. Das Besondere daran war aber, dass diese sich bei jedem Bissen aufs Neue wiederholte. Zumindest bis man sich etwas daran gewöhnt hat. Dies geschieht etwa ab dem fünften Bissen. Ab hier geht dieser besondere Moment langsam verloren, was natürlich nichts an der Tatsache ändert, dass es nach wie vor ein verdammt guter Burger ist. Zugegebenermaßen nicht der Beste, den ich je gegessen habe, aber unter den Top 3 ist er definitiv. Das Burgerbrötchen selbst ist hingegen ohne wenn und aber das Beste, was ich je gegessen habe. Es schmeckt nicht so süßlich wie herkömmliche Burgerbrötchen und besitzt zudem auch eine etwas festere Konsistenz als diese, ist aber dennoch locker.
Fazit: Das 10-minütige Warten hat sich definitiv gelohnt.

Nachdem wir gesättigt waren, schlenderten wir noch in das sogenannte „Gebäude 1“, begutachteten die Felgenwand, sahen auch kurz JP, wobei ein Gespräch natürlich heutzutage nicht mehr so einfach zu bewerkstelligen ist, wie noch vor zwei Jahren. Dafür ist die Fangemeinde inzwischen einfach zu groß und man möchte ja auch nicht nerven. Aus diesem Grund versuchte ich es gar nicht erst.

Zusammenfassend kann man also sagen: Guter Burger, gute Musik, neues Auto geholt, was will Man(n) mehr?

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3 Kommentare zu „Zu Besuch bei „Big Boost Burger“ | JP Performance

  1. Preise sind ja voll ok. Hätte da was ganz anderes erwartet.
    JP ist ein sympathischer Typ, man muss Ihn einfach mögen.
    Sobald die Saison eröffnet ist, schaue ich mal mit meiner E190 Evo vorbei.

    Bis denne und liebe Grüße

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