Fiesta ST mit 2 Türen mehr

Einer meiner ersten Artikel auf diesem Blog war der Fahrbericht zum Ford Fiesta ST. Ich habe im Vorfeld viel Gutes über ihn gehört, hatte dann die Gelegenheit zu einer Probefahrt und meine Erwartungen wurden übertroffen. So einen kleinen Spaßmacher hatte ich vorher noch nie gefahren. Die Optik, die Emotion, das Handling. Alles passt für meinen Geschmack wunderbar zusammen und ergibt bei mir einen grandiosen „HABEN WILL!!“-Effekt. Nach dieser Offenbarung im Bereich Kompaktsportler, treibe ich mich viel im Internet herum, schaue hier und da bei mobile oder autoscout nach einem Fiesta ST und lese auch gerne den ein oder anderen neuen Erfahrungsbericht. Alle fallen durchweg positiv aus. Das einzige Manko, wenn denn eines kommt: Der Fiesta ST hat 2 Türen zu wenig.

Ich persönlich bin niemand, der unbedingt 4 Türen an einem Auto braucht. Für mich spielt es eine viel größere Rolle, ob das Auto mit 4 oder 2 Türen besser ausschaut. Einen Golf GTI beispielsweise, um mal das profanste Fahrzeug im Bereich Kompaktsportler zu nennen, finde ich als 5-Türer am schönsten. Im Falle des Fiesta ST würde ich persönlich aber zum normalen 3-Türer greifen. Allerdings ist der Alltagsnutzen mit deren 4(5) natürlich deutlich höher.fiestast5-turerphilipsautoblog4

Des Weiteren ist der Preisunterschied für den fortgeschrittenen Alltagsnutzen gar nicht so hoch. 750€ will Ford für die direkte Zustiegsmöglichkeit auf die hintere Reihe. Ein Standardwert. Genau das Gleiche berechnet auch BMW für den 5-türigen 1er im Vergleich zum 3-Türer.fiestast5-turerphilipsautoblog1

Der große Unterschied hierbei ist aber, dass der BMW mindestens 24.000€ kostet. Ohne Ausstattung, als 116i mit 109 PS. Den Fiesta ST gibt es ab 21.390€ mit dem gleichen 1,6 Liter Spaßmacher unter der Haube, wie in der 3-türigen Version. 182 PS und 240Nm Drehmoment (Overboost 290), versprechen den kleinen Sportler in 6,9 Sekunden auf 100 zu scheuchen. Hier gibt es also keine Einbußen gegenüber seinem 3-türigen Verwandten.fiestast5-turerphilipsautoblog2

Das Fahrwerk, die Lenkung und die Bremsen wurden auf die neue Karosserieform abgestimmt, der Rest, wie etwa die Torque Vectoring Control, bleibt unangetastet.

Ford rechnet damit, dass in Zukunft etwa 25% der verkauften Fiesta ST-Modelle 5-Türer sein werden.
Den Anfang des Jahres vorgestellten ST 200 gibt es übrigens weiterhin nur als 3-Türer.FordGeneva2016_FiestaST200_01

Bilder: media.ford.com
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