Warum ich das hier mache

IMG_00291Ich muss zugeben, dass ich von der Art des Blog schreibens, die darin besteht, sich einfach nur Sachen von der Seele zu schreiben nie viel gehalten habe. Wer will das lesen? Aber genau das mache ich jetzt auch. Keine Angst. Nur in diesem Beitrag und auch nicht gefühlsduselig.

Es geht allein darum zu zeigen, warum ich das hier mache, wie ein solcher Artikel entsteht und wie viel Zeit es braucht, bis ich ihn wirklich publiziere.

Zuerst warum ich das hier mache:

Ich liebe Autos. Nein, wirklich. IMG_0033Ich merke das oft, wenn sich etwa meine Mundwinkel nach oben ziehen, weil ein AMG mit lautem V8-Gebrüll an mir vorbei zieht oder vor kurzem der neue Porsche GT3 RS. Der war übrigens deutlich lauter als der Aventador vor ein paar Wochen und bei dem hatte ich auch schon einen Endorphinausstoß. Ich habe auch kein Problem damit bei 130 auf der Autobahn das Fenster runter zu lassen, nur um einen M4 zu hören, wenn er an mir vorbei zieht. An dieser Stelle hoffe ich, dass alle Leute, die das lesen, dies auch verstehen. Ich gehe einfach davon aus, denn sonst würden Sie diesen Blog nicht lesen.

Aber nicht nur für Sportwagen habe ich etwas übrig. Ich finde es auch schön einfach bei einem Autohändler über den Hof zu schlendern und mir die Autos anzuschauen. Selbst bei den einfachsten Autos wie einem Dacia habe ich noch Respekt. Jeder, der weiß was alles für Berechnungen notwendig sind, um einen Motor zu entwickeln, ein Fahrwerk, die Karosse, die ganze Arbeit, die insgesamt in so einem Auto steckt bis es fertig ist, der weiß auch, dass jedes Auto für sich ein kleines Wunderwerk ist. Ein M4 mehr, ein Dacia Sandero weniger zwar, aber dennoch haben alle Respekt verdient.

Kommen wir zu dem Prozess des Artikels:

Ein Artikel beginnt, die Testberichte mal außen vor gelassen, im Allgemeinen mit einer Idee, einer Frage, die ich mir selbst stelle oder einem anderen Aufhänger.
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Vieles kann ich ohne Probleme aus dem Stehgreif erklären, wie ich es auch sooft bei vielen meiner Freunde tue. Aber wenn ich Blog schreibe, reicht mir das nicht. Hier möchte ich meist ausformulieren und ins Detail gehen und so kann es natürlich auch vorkommen, dass ich hier und da recherchieren muss, um mich etwa weiterzubilden oder vielleicht auch nur diverse Daten abzufragen.

Jeder wird inzwischen gemerkt haben, dass ich immer versuche eine stimmungsvolle Einleitung zu finden, die Lust auf mehr macht. Das gelingt mir nicht immer, aber ich gebe mein Bestes.

Sobald die Einleitung steht,versuche ich entsprechend detailliert und technikbezogen alles zu erklären, ohne, dass es zu langweilig wird. Klar, im Allgemeinen ist Technik ein trockenes Thema, dennoch versuche ich zu erreichen, dass niemand den Spaß am Lesen dabei verliert.
Ich hoffe dies gelingt mir. Hier nebenbei die Bitte, vielleicht mal ein oder zwei Kommentare mit der persönlichen Meinung über diesen Blog zu schreiben.

Sobald ich fertig bin, lese ich mir den Artikel mehrere Male durch und korrigiere hier und da einige Sachen, füge Sätze hinzu oder lasse etwas weg. Wie bei allem, hinter dem ich stehe und was mir Spaß macht, bin ich sehr selbstkritisch und oft auch nicht zufrieden mit dem Endergebnis. So braucht ein Artikel vom ersten Buchstaben bis zur Fertigstellung ungefähr 2-5h reine Arbeitszeit. Vor allem aber kommt es auf Ihre Meinung an, um die ich oben schon gebeten habe.

Wie dem auch sei. Mir macht dieser Blog sehr viel Spaß und obwohl es manchmal auch stressig ist, jeden Dienstag und Freitag einen Artikel online zu stellen und ich manchmal auch keine Lust habe, gibt es mir ein gutes Gefühl, wenn sich stets weitere neue Leser finden, die hoffentlich eine kleine Freude daran haben, diesen Blog zu lesen.

Mit freundlichen Grüßen,

Philip

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2 Kommentare zu „Warum ich das hier mache

  1. Hallo Philip, habe Deinen Testbericht über den Cayman gelesen. Gratuliere, alles sorgfältig recherchiert und präzise beschrieben. Jetzt steige ich ja noch mit Freude eine und genieße.
    Auch der Aufbau Deiner Blogs und die leicht verständlich erklärten Möglichkeiten gefällt mir.
    Daß viel Arbeit dahinter stekt ist mir klar und die Zeit fehlt dann anderswo. Vielleicht legts Du
    die Latte etwas niedriger und veröffentlichst einen Bericht die Woche.
    Aber bitte weiterhin viel Spaß und hoffentlich viele Resonanzen.

    Liebe Grüße an alle die Dch umgeben und die Du und die Dich liehaben sendet Dir

    Dein Urban

    NB: Wie hätte ich Dich denn „ohne Vorkenntbisse“ gefunden?

    D.O:

    Gefällt mir

    1. Hallo Urban,

      Danke für Dein Kommentar und das Lob.
      In der Tat ist das mit dem „ohne Vorkenntnisse finden“ so eine Sache. Da der Blog noch am Anfang steht, „übersehen“ mich die Suchmaschienen gerne oder schieben mich in der Ergebnisliste so weit nach hinten, dass mich auch so keiner findet. Momentan läuft also fast alles über „Mundpropaganda“, was eventuell auch eine kleine Aufforderung darstellt, diesen Blog weiter zu empfehlen 😉

      Philip

      Gefällt mir

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