Neuheiten – Diese Autos erwarten uns 2016 Teil 3/3

Wir erinnern uns: Ferrari und Lambo haben beide Cabrioversionen von schon bestehenden Sportwagen geplant und so möchte auch McLaren die Verkaufszahlen steigern, indem sie einen Teil des Fahrzeuges weg lassen. Der McLaren 675LT kommt als Spider, wiegt 40 Kilo mehr als sein geschlossener Bruder und hat genau wie er auch 675PS. Wie bei den beiden Firmen aus Italien gibt es also keine Veränderungen außer, dass das Dach weggelassen wird. Einen Unterschied besteht dennoch. McLaren baut nur 500 Stück des, in 2,9 Sekunden auf Hundert schießenden Sportwagens. Der Preis für den Sammler: 340.725€

McLaren-675LT_Spider_2017_1280x960_wallpaper_01
McLaren 675LT Spider

Bleiben wir noch ein wenig bei McLaren. Der 540C und der 570S kommen nämlich auch. Diese werden Bestandteil der Sports Series, die das bis dato untere Ende der Leistungsskala markieren. Wie in jedem McLaren, sitzt auch hier der 3,8 Liter V8 Biturbo hinter dem Fahrer und mobilisiert bei diesen Fahrzeugen gemäß den Namen 540 bzw. 570 PS. In 3,3 und 3,2 Sekunden geht es auf Hundert und mit 160.000€ bzw. 181.750€ in die Garage.

McLaren-540C_Coupe_2016_1280x960_wallpaper_02
McLaren 540C
McLaren-570S_Coupe_2016_1280x960_wallpaper_03
McLaren 570S

Weiter mit M und dem nächsten deutschen Hersteller. Mercedes baut seine Modellpalette seit geraumer Zeit aus, um gefühlt in alle nur erdenklichen Nischen zu gelangen. Mit dem S-Klasse Cabrio machen sie in diesem Vorhaben einen großen Schritt nach vorne. Basierend auf dem Coupé, wurde die Karosserie vielfach verstärkt und ist somit, trotz mehreren Aluteilen, schwerer. Aus dem Grund bildet der 455 PS starke S 500 auch die kleinste Motorvariante und ist somit auch entsprechend kostenintensiv. Ab 139.051€ darf man sich das wohl luxoriöseste Cabrio Deutschlands sein Eigen nennen.

Mercedes-Benz-S63_AMG_Cabriolet_2017_1280x960_wallpaper_02
Mercedes-Benz S63 AMG Cabrio

Auch von der C-Klasse kommt eine Modellvariante, die allerdings nur bei der aktuellen Baureihe neu ist. Das Coupé ist, laut Aussage von Mercedes, die sportlichste Variante der C-Klasse und auch so gezeichnet. Scharfe Linien, breite Backen, aggressiver Look. Ganz besonders das C63 AMG Coupé, das auch auf der Essen Motor Show 2015 stand, hat es mir tatsächlich angetan. Auf Pressefotos noch müde von mir belächelt, mauserte er sich auf der Messe optisch zu einem ernsthaften Konkurrenten zu meinem Traumauto, dem BMW M4. Entscheiden muss ich mich mangels Kapital glücklicherweise nicht.

Mercedes-Benz-C63_AMG_Coupe_2017_1280x960_wallpaper_02
Mercedes-Benz C63 AMG Coupe

Mini ist seit dieser Generation endgültig nicht mehr das, was der Name angibt. Ganz besonders der Clubman ist mittlerweile auf beachtliche Ausmaße gewachsen. 2016 kommt er als 231 PS starker John Cooper Works. Gut für Mini: Er wird sich verkaufen wie geschnitten Brot. Denn trotz Beschwerden von Fans und Fachpresse über die immer wachsende Größe ist Mini seit der ersten Auflage von BMW vor allem eins: Ein Lifestyle-Objekt. Und die verkaufen sich, wie Apple, Bench, die neue A-Klasse und dergleichen beweisen, eben wie geschnitten Brot.

Mini-Clubman_2016_1280x960_wallpaper_40
Mini Clubman S (derzeit leider kein Foto der Works-Variante verfügbar)

Bei Porsche ist gerade eine Riesenveränderung im Gange. Im Zuge des Facelifts des legendären 911er hält auch hier die Turbotechnik einzug. Natürlich gab es die auch schon vorher im Porsche Turbo. Die Rede ist aber von den bisherigen Saugermodellen. Sowohl Carrera wie auch Carrera S werden ab sofort zwangsbeatmet. 370 im normalen bzw. 420 PS im Carrera S sind die Folge. Die Turbomodelle haben nun jeweils 20 PS mehr unter der Haube und kosten nun mindestens 174.669€ (Turbo). Der Turbo S geht nun in echten und nicht minder sagenhaften 2,9 Sekunden von 0 auf Landstraßentempo.

Porsche-911_Turbo_S_2016_1280x960_wallpaper_04
Porsche Turbo S

Wo es bisher noch keine Turbos gab, ist in der Cayman und Boxster-Baureihe. Hier wird nicht nur mit einer, sondern gleich mit zwei Traditionen gebrochen. Denn das Einstiegsmodell wird nun nicht mehr von einem 6-Zylinder Boxermotor befeuert, sondern von einem 2 Liter großen Vierzylinder Turbo und 300 PS. Eine Stufe drüber bekommt man immer noch „nur“ einen Vierzylinder, dafür aber mit einem halben Liter Hubraum mehr. Natürlich auch turbounterstützt. Nach ersten Presseberichten ist das aber anscheinend kein Verlust. Man darf gespannt sein. Bilder gibt es noch keine. Zumindest keine von nicht verbastelten Erlkönigen.

Renault bringt dieses Jahr einige neue Modelle auf den Markt. Der neue Renault Mégane erhält Diesel von 90 bis 165 PS und Benzinmotoren von 100 bis 205 PS. Das hierbei maximal 1,6 Liter Hubraum zum Einsatz kommen, ist Geschmackssache. Das eigentlich Interessante sind die Technikupgrades im Innenraum. Ab 16.790€ kann man sich einen Mégane bestellen.

Renault-Megane_2016_1280x960_wallpaper_01
Renault Mégane

Wenn man´s eine Nummer größer haben möchte, greift man zum Talisman. Tatsächlich kann man das im Hinblick auf die Optik sagen. Bis auf die Tatsache, dass der Mégane ein „Hatchback“ ist, gleichen sich die beiden wie ein Ei dem Anderen. Bei der Technik sieht es allerdings anders aus: Im Laguna-Nachfolger wird man mit viel Komfort verwöhnt und erhält technische Raffinessen, wie eine mitlenkende Hinterachse, für die man beim Laguna noch die 4-Control-Version kaufen musste. Beim Talisman kann man zwischen 2 Turbobenzinern und 2 Turbodieseln wählen, sowie, ob man ihn als Limousine oder Kombi möchte.

Renault-Talisman_2016_1280x960_wallpaper_03
Renault Talisman

Wieder mal ein SUV. Diesmal von Seat. Der Seat Tribu, dessen Studie schon sehr vielversprechend war, basiert auf dem VW Tiguan bzw. Audi Q3, verfügt über virtuelle Instrumente, wie der Audi TT und bedient sich der üblichen Motorenpalette des VW-Konzerns.

Seats-sportliche-SUV-Studie-644x363-97867bcd30e6a3f2
Seat Tribu (hier Studie)

Fans reiner Elektroautos und/oder der Marke Tesla werden in diesem Jahr wieder ein Auto mehr haben, dass es sich zu bestaunen oder gar zu kaufen lohnt. Der Elektro-SUV Model X mit sieben Sitzen beherbergt zwei E-Motoren, die insgesamt 772 PS in der Spitze liefern. 400 Kilometer Reichweite sind ein Wort für solch einen Wagen, wenngleich auch nur auf dem Papier. Die Preise reichen von 75.000 bis 118.000€

Tesla-Model_X_2017_1280x960_wallpaper_02
Tesla Model X

Natürlich gibt es dieses Jahr auch noch deutlich mehr Autos zu bestaunen. Allerdings habe ich die, für meinen Geschmack wichtigsten, hier zusammen gefasst. Falls der ein oder andere von euch noch ein Auto kennt, welches eurer Meinung nach unbedingt noch in die Liste kommen sollte, dann schreibt mir und ich werde es ergänzen. Ansonsten auf ein aufschlussreiches und glückliches Autojahr 2016!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s