Alles zum Thema Motoröl – Teil 1 – Viskosität

Solange ich diesen Blog betreibe, beschäftige ich mich damit, euch die Funktion von Autos im Allgemeinen und die Funktion ihrer Bestandteile im Besonderen vorzustellen und zu erklären. Wenn ihr meinen Blog bis jetzt aufmerksam gelesen habt wisst ihr, wie Turbolader den Ladedruck regulieren, wie ein Motorblock aufgebaut ist und vieles mehr. Auf eine Sache bin ich bis jetzt aber noch nicht eingegangen und zwar auf eine sehr Wichtige. Denn fest steht: Damit all diese Teile ihre Funktion erfüllen können, ohne dass sie in rasanter Schnelle den Geist aufgeben, müssen sie geschmiert werden. Diese Aufgabe übernimmt das Motoröl, eines der elementarsten Grundbausteine, wenn man bewegliche Teile hat, die auch beweglich bleiben sollen. Um diese wichtige Rolle zu würdigen, starte ich jetzt die Reihe: „Alles zum Thema Motoröl“. Los geht´s mit der Viskosität. „Alles zum Thema Motoröl – Teil 1 – Viskosität“ weiterlesen

EMS 2016 Fotoshow

Wie jedes Jahr zog die Essen Motor Show als eine der inzwischen führenden Tuningmessen der Welt auch dieses Mal wieder Massen von Besuchern an. Ich war, wie letztes Jahr, auch wieder einer davon und hab mir das Ganze mal wieder aus der Nähe angesehen. Neben den typischen Verdächtigen wie Brabus, ABT, Techart, so wie den Firmen der PS Profis, JP Performance und Sidney Industries, war dieses Jahr zum ersten Mal auch Simon Motorsport Dubai, einer der Haus und Hof Tuner in einem der wohlhabendsten arabischen Emirate dabei. Gesprochen habe ich mit Keinem, allerdings habe ich wieder jede Menge Bilder gemacht. „EMS 2016 Fotoshow“ weiterlesen

Wie weit kann man Downsizing treiben?

Gestandene Fans großer Hubräume haben gerade noch verträumt den Artikel zum S65 AMG durchgelesen, nur um jetzt beim überfliegen dieser Zeilen in theatralisches Schluchzen auszubrechen. Das Thema dieses Artikels behandelt nämlich nicht die anmutende Schönheit großvolumiger Motoren, sondern unsere traurige Zukunft. Bis das Elektroauto endgültig seinen Siegeszug über den guten, alten Verbrenner antritt, wird der Verbrenner nämlich noch winzig klein. Wie klein? Holt euch ein Taschentuch und lest weiter. „Wie weit kann man Downsizing treiben?“ weiterlesen

Arten der Aufladung und der Ladedruckregulierung

Turbolader – Über Funktion, Sinn, Unsinn, Probleme und so weiter und so fort haben wir uns schon seit längerem ausgiebig ausgelassen. In verschiedenen Artikeln, wie etwa der Einführung zu den Aufladungskonzepten ist auch sehr schön nachzulesen, was etwa die Vor- und Nachteile von Turboaufladung sind. Das ist jetzt und hier aber nicht wichtig, denn Fakt ist: Turbolader gehören heutzutage in Autos, wie das „Amen“ in die Kirche. Natürlich gibt es einige Ausnahmen, aber die gibt es in der Kirche schließlich auch.
Nein, das womit wir uns heute, hier und jetzt beschäftigen ist, was für Arten von Turboladern es gibt bzw. was für Arten es gibt, den Ladedruck, den Sie produzieren, zu regulieren. Außerdem werfen wir anstandhalber einen Blick auf seinen scheidenden „Vorgänger“, den Kompressor. „Arten der Aufladung und der Ladedruckregulierung“ weiterlesen

Aufladungskonzept 5: hochgepushter Hubraumgigant

Wenn es einen deutschen Hersteller gibt, der es versteht, Autos mit infernalischem V8-Ami-Sound zu bauen, dann ist es AMG. Ein Motor klingt brachialer als der andere und alle werden inzwischen durch Turbos beatmet. Der letzte Sauger war der 6,3 Liter V8 aus dem alten C63. Dieser wurde inzwischen durch den neuen Allrounder, einen 4 Liter V8-Biturbo ersetzt, der nun nach und nach auch den älter werdenden 5,5 Liter ablösen soll.
Ein Prestigeobjekt hat AMG, sofern sie das überhaupt nötig haben, aber immer noch im Ärmel. Einen 6,0 Liter V12-Biturbomotor, der allerdings mit seiner veralteten Technik zu einer aussterbenden Gattung gehört. Ein Grund mehr, diesem aufgeblasenen Koloss in unseren „Aufladungskonzepten“ die letzte Ehre zu erweisen. „Aufladungskonzept 5: hochgepushter Hubraumgigant“ weiterlesen

24h Rennen 2016 – Favoritenshow Teil 2

Audi, Mercedes, BMW, Porsche. Den großen Vier im GT3 Sport wird immer am meisten zugetraut und in Teil 1 unserer Favoritenshow haben wir uns schon ein recht genaues Bild über Stärken, Schwächen und eventuelle Defekte machen können. Doch es gibt natürlich noch andere Hersteller, die mitmischen wollen. Nicht mit dem gleichen Budget, dem gleichen Test- und Entwicklungsaufwand und vielleicht auch nicht mit dem gleichen Erfahrungsschatz. Doch alle haben es geschafft, hochemotionale GT3-Renner zu bauen, auf die man sich definitiv freuen kann. Los geht´s. „24h Rennen 2016 – Favoritenshow Teil 2“ weiterlesen

24h Rennen 2016 – Favoritenshow Teil 1

Die Regeln bei der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring (VLN) sind denkbar einfach. Es gibt mehrere Klassen, in die die Autos je nach Motorart und Hubraum eingeteilt werden. Beispiel: SP2T -> Autos mit bis zu 2 Litern Hubraum, turboaufgeladen. Je mehr Autos eine Klasse besitzt, desto größer ist die Punkteausbeute auf den vorderen Plätzen. Das ist einer der Gründe, warum der VLN Meister nahezu jedes Jahr aus einer der kleinen Klassen kommt. Wer sein Auto hier am besten abstimmt, im Rahmen der Rahmenbedingungen das maximale aus seinem Fahrzeug rausholt und dazu noch genug fahrerisches Können in die Waagschale wirft, der hat gute Chancen die meisten Läufe zu gewinnen. In der prestigeträchtigsten Klasse der GT3-Fahrzeuge hingegen, ist die Leistungsdichte so groß, dass nahezu jedes Rennen einen anderen Sieger hervorbringt. Bei einem Rennen jedoch ist das egal, denn dort heißt es: The Winner takes it all. Wer hier sein Auto als erster über die Ziellinie bringt, hat Großartiges geleistet. Über 24 Stunden werden Mensch und vor allem Material an ihre Grenzen getrieben. Keine Fehler, robustes Material und eine Menge Glück müssen dabei sein, um ganz oben  auf dem Treppchen zu stehen. Dieses Jahr wird es besonders heiß: Mercedes, BMW und Porsche warten mit kompletten Neuentwicklungen auf, Audi hat vor einem Jahr mit dem R8 schon einen Sieg verbuchen können. Wer hat dieses Jahr die Nase vorn? „24h Rennen 2016 – Favoritenshow Teil 1“ weiterlesen

Laufflächenbeschichtung

Gewicht und Kosten – zwei Faktoren, die heutzutage beim Motoren- bzw. generell beim Autobau eine wichtige Rolle spielen. Gespart wird, wo es geht. Allein aus diesem Grund ist Aluminium als Material für Motorblöcke inzwischen ein fester Bestandteil der heutigen Fertigung geworden. Aluminium ist leicht und kostet nicht viel, ist einfach zu bearbeiten und spart so gleich doppelt Kosten. Alles perfekt also? Nein, denn Aluminium hat nicht nur Vorteile. „Laufflächenbeschichtung“ weiterlesen